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Titelbild für den Blogartikel Snare-Flams: Ein leiser Vorschlag, ein lauter Schlag

Snare-Flams: Ein leiser Vorschlag, ein lauter Schlag

Der Schlag, der vor dem Puls beginnt

Ein Flam klingt wie ein einzelner, etwas voller wirkender Schlag — zwei Kontakte auf der Trommel liegen so dicht beieinander, dass das Ohr ein Ereignis statt zwei wahrnimmt. Der Unterschied zum einfachen Schlag: Ein leiserer Schlag der anderen Hand trifft einen Sekundenbruchteil vor dem lauteren Hauptton ein. Dieser leisere Kontakt ist die Vorschlagsnote. Der Hauptton ist der Hauptschlag und fällt genau auf den gezählten Schlag.

Wer bereits gleichmäßige, getrennte Schläge spielen und einen stabilen Puls halten kann, ist bereit für Flams. Unterteilungen oder Rudimentnamen musst du noch nicht kennen. Du brauchst nur ein Pad, ein Metronom und eine klare Vorstellung davon, wie sich die beiden Kontakte zum Puls verhalten.

Dieser Artikel zerlegt die Technik, erläutert ihr Notenbild und bietet eine viertaktige Leseübung, um deine Hände am Puls zu prüfen. Arbeite bei Viertel = 60. Falls du noch kein gleichmäßiges Übungstempo eingestellt hast, vermittelt dir „Tempo und Metronom“ zunächst die nötigen Werkzeuge.

Vier Viertelnoten im 4/4-Takt auf einer einlinigen Schlagzeugzeile, unter jeder Note die Zählzahlen 1, 2, 3, 4.

Stelle vor jeder Flamtechnik das Metronom auf Viertel = 60. Zähle einen ganzen Takt einfacher Viertelnoten laut — 1, 2, 3, 4 —, bevor du die Stöcke aufnimmst.

Zwei Kontakte, ein gezählter Schlag

Beim Einzelschlag trifft ein Stock auf die Trommel und ein Ton erklingt. Die Zählzahl „1“ fällt mit dem Stockkontakt zusammen. Beim Flam ist es anders: Es gibt weiterhin nur eine Zählzahl — „1“ —, aber zwei Stockkontakte darin. Der erste Kontakt ist klein und leise; der zweite ist der Ton, den du zählst.

Entscheidend ist, dass die Vorschlagsnote keine Unterteilung ist. Sie teilt die „1“ nicht in eine kleinere Einheit wie eine Achtel- oder Sechzehntelnote. Der Vorschlag hat überhaupt keinen gezählten Wert. Du zählst ihn nicht. Der Takt enthält genauso viele Schläge wie zuvor.

Stell es dir so vor, wie es das Blatt „Vorschlagsnoten“ beschreibt: „das Ding einer Türklingel vor dem Dong“. Das Ding ist der Vorschlag — eine Verzierung, die sich kurz vor dem Hauptton einschiebt. Das Dong ist der Hauptschlag. Der Puls gehört zum Dong, nicht zum Ding.

Deshalb klingt ein Flam voller als ein Einzelschlag, ohne rhythmisch geschäftiger zu wirken. Die Vorschlagsnote liegt vor dem Puls. Sie bereichert den Anschlag, ohne das gezählte Ereignis zu verschieben.

Zwei 4/4-Takte nebeneinander: links ein einzelner Schlag als halbe Note; rechts eine Vorschlagsnote vor einer halben Note (ein Flam).

Links: ein Einzelschlag — ein Kontakt auf dem Puls. Rechts: ein Flam — der Vorschlag kommt zuerst, der Hauptton auf den Puls. Der Taktrhythmus ändert sich nicht.

Die folgende Zeitleiste verdeutlicht das Timing. Auf Zählzeit 1 steht die Pulsmarkierung fest. Die Vorschlagsnote liegt etwas links davon — einen winzigen Moment vor dem Puls. Der Hauptschlag liegt auf der Markierung.

Horizontale Zeitachse mit Zählzeit 1 und 2. Ein kleiner Kreis GRACE (Vorschlag: leiser, kurz davor) liegt links der Markierung für Schlag 1; ein großer Kreis MAIN (Hauptton: lauter, auf dem Puls) liegt auf dieser Markierung.

Zwei Kontakte, ein gezählter Schlag. Der Vorschlag kommt vor dem Puls; der Hauptschlag bestimmt ihn. Der Abstand ist sehr klein — „unmittelbar davor“, nicht „weit davor“.

Den Flam im Notenbild lesen

Die übliche Schlagzeugnotation zeigt einen Flam mit zwei Notenköpfen: einem kleinen und einem normal großen. Der kleine hat einen Strich durch den Hals. Dieser winzige Notenkopf mit durchgestrichenem Hals ist die Vorschlagsnote. Der normal große Notenkopf ist der Hauptschlag. Beide stehen auf der einlinigen Schlagzeugzeile und werden praktisch auf derselben Trommel gespielt.

Der Notenwert des Vorschlags (Achtelnote) dient als optischer Bezug für seine Form, seine Dauer wird aber nicht gezählt. Sein Hals ist anders geneigt als der des Haupttons. Ein kleiner durchgestrichener Notenkopf unmittelbar links von einem normalen Notenkopf bedeutet einen Flam.

L und R geben die Hand für den jeweiligen Kontakt an. Bei einem Flam mit linkem Hauptschlag spielt rechts den Vorschlag und links den Hauptton. Bei einem Flam mit rechtem Hauptschlag spielt links den Vorschlag und rechts den Hauptton.

Die Hauptnotenwerte erklärt „Die halbe Note“, falls du die Dauer von zwei Schlägen wiederholen möchtest.

Ein 4/4-Takt mit einem Flam mit linkem Hauptschlag: durchgestrichene Vorschlagsnote vor einer halben Note auf Schlag 1, dann eine halbe Pause. Der Hauptton ist mit L markiert.

Linker Hauptschlag: Die rechte Hand spielt den Vorschlag (klein, durchgestrichener Hals), die linke den Hauptton (L). Eine halbe Pause füllt Schlag 3 und 4.

Ein 4/4-Takt mit einem Flam mit rechtem Hauptschlag: durchgestrichene Vorschlagsnote vor einer halben Note auf Schlag 1, dann eine halbe Pause. Der Hauptton ist mit R markiert.

Rechter Hauptschlag: Die linke Hand spielt den Vorschlag (klein, durchgestrichener Hals), die rechte den Hauptton (R). Eine halbe Pause füllt Schlag 3 und 4.

Die Regel der anderen Hand

Jeder Flam verbindet zwei verschiedene Hände. Vorschlagsnote und Hauptschlag kommen immer von entgegengesetzten Händen. So ist ein Flam definiert: immer verschiedene Hände.

Zwei Kontakte derselben Hand ergeben eine andere Figur — einen Drag oder Doppelschlag —, keinen Flam. Der Handwechsel hält Flams auch bei höherem Tempo sauber und gleichmäßig.

Die Regel ist einfach: Bestimme die Hand für den Hauptschlag und weise den Vorschlag der anderen zu. Hauptschlag rechts bedeutet Vorschlag links. Hauptschlag links bedeutet Vorschlag rechts.

Per Code erzeugte Infografik zur Regel der anderen Hand mit zwei Karten nebeneinander. Links: PRIMARY Left hand (Hauptschlag links), GRACE Right hand (Vorschlag rechts), mit großen L- und R-Buchstaben. Rechts: PRIMARY Right hand (Hauptschlag rechts), GRACE Left hand (Vorschlag links).

Die Regel der anderen Hand: zwei Spalten, keine Ausnahmen. Wechselt der Hauptschlag die Hand, wechselt auch der Vorschlag. Beide Kontakte kommen immer von verschiedenen Händen.

Die beiden Kontakte unterscheiden sich außerdem in ihrer „Lautstärkestufe“. Der Vorschlag ist leiser, der Hauptschlag lauter. Dieser Dynamikunterschied lässt den Flam als ein bereichertes Ereignis statt als zwei gleichwertige Schläge klingen. Sind beide Kontakte gleich laut, zerfällt der Flam in ein Fragment eines offenen Wirbels oder einen Doppelschlag.

Eine praktische Merkhilfe: Lass die Hände nicht gleichzeitig auf der Trommel ankommen. Treffen sie zugleich ein, hörst du gar keinen Flam. Der Vorschlag kommt zuerst, der Hauptton auf den Puls.

Den Hauptschlag auf dem Puls halten

Von allen technischen Anforderungen an einen sauberen Flam ist diese am wichtigsten: Der Hauptschlag fällt genau auf den Puls. Nicht davor, nicht danach. Genau darauf.

Eine Lehrkraft macht das beim Vorführen hörbar: Auf einen kleinen leisen Schlag folgt ein klarer lauterer Schlag, der mit dem Metronomklick zusammenfällt. Diesen lauteren Schlag musst du verfolgen. Er muss am Puls einrasten. Der Vorschlag darf seinen Abstand zum Hauptton in einem kleinen Bereich verändern — enger für einen kurzen, prägnanten Flam, etwas weiter für einen entspannteren. Der Hauptton hat diese Freiheit nicht. Er ist an den Puls gebunden.

Am wirksamsten übst du dies, indem du die beiden Handlungen trennst. Spiele zuerst die Hauptschläge allein ohne Vorschläge. Zähle laut, richte dich am Metronom aus und prüfe, ob die Haupttöne genau auf der Zählzeit liegen. Ergänze die Vorschläge erst, wenn das verlässlich gelingt.

Zwei 4/4-Takte: nur Hauptschläge als halbe Noten, abwechselnd R und L, ohne Vorschläge.

Schritt 1: Hauptschläge allein spielen. R und L abwechseln, halbe Noten auf Schlag 1 und 3. Ergänze erst Vorschläge, wenn dies sauber mit dem Metronom übereinstimmt.

Wenn du dich mit den Hauptschlägen allein sicher fühlst, ergänze beim ersten Flam einen Vorschlag. Achte weiterhin darauf, dass der Hauptton auf den Puls fällt. Ergänze dann den Vorschlag des zweiten Flams und so weiter.

Dieselben zwei Takte wie oben, nun mit Vorschlägen vor jedem Hauptschlag: Vorschlag R vor Hauptton L, Vorschlag L vor Hauptton R.

Schritt 2: Vorschläge ergänzen. Die Hauptschläge bleiben genau an ihrer bisherigen Stelle. Der Vorschlag schiebt sich vor jeden Hauptschlag, gespielt von der anderen Hand.

Das Handout „Vor dem Puls: Dein erster Flam“ zeigt die Handfolge und das Verhältnis des Vorschlags vor dem Hauptton über vier Takte.

Per Code erzeugte HTML-Infografik „Fünf Übungsschritte für Flams“ mit nummerierter Liste und Kreisen: 1. Metronom auf Viertel = 60 stellen, 2. Hauptschläge allein spielen und laut zählen, 3. Einen Vorschlag ergänzen, 4. Zwei Flams hintereinander spielen, erst R-Flam, dann L-Flam, 5. Die vollständige viertaktige Übung durcharbeiten.

Fünf Schritte, einer nach dem anderen. Gehe erst weiter, wenn der aktuelle Schritt sauber und verlässlich gelingt — nicht fast sauber und nicht nur meistens.

Die Hand des Hauptschlags wechseln

In einem Musikstück bleibt die Haupthand selten bei jedem Flam gleich. Sie wechselt, und mit ihr die Vorschlagshand. Wechselt der Hauptschlag von rechts nach links, wechselt der Vorschlag von links nach rechts.

Die Einzel-Flam-Beispiele in fig-04 und fig-05 zeigen eine halbe Note mit anschließender halber Pause — einen Flam pro Takt, die Pause füllt die restlichen zwei Schläge. In der folgenden viertaktigen Übung sind die Takte mit zwei Flams als halben Noten gefüllt (ohne Pause dazwischen); der zweite Schlag jeder halben Note bleibt still und bietet denselben Moment zum Neuordnen und Prüfen der nächsten Haupthand. Das Blatt „Die Pausen“ erklärt die geschriebenen Pausenzeichen, falls sie neu für dich sind.

Die folgende viertaktige Übung nutzt die Haupthandfolge R, R, L, L, R, L, L, R — acht Flams in vier Takten. Jeder Takt enthält zwei Flams als halbe Noten auf Schlag 1 und 3; der zweite Schlag jeder halben Note bleibt still und lässt dir Zeit, die nächste Haupthand zu prüfen.

Lies einen Flam voraus. Prüfe vor dem Flam auf Schlag 1, welche Hand auf Schlag 3 folgt. Dieses Vorauslesen verhindert Überraschungen und hält das Metronom ungestört.

Viertaktige 4/4-Übung: Flams als halbe Noten auf Schlag 1 und 3, Haupthände R R L L R L L R mit Vorschlägen der jeweils anderen Hand; jede halbe Note dauert über den folgenden Schlag an.

Die viertaktige Übung aus Handout 450, Abschnitt 3. Haupthandfolge: R, R, L, L, R, L, L, R. Die halben Noten dauern über Schlag 2 und 4 an; dieser stille Moment lässt Zeit, die nächste Haupthand zu prüfen.

Erarbeite die Übung schrittweise. Zuerst Takt 1, dann Takt 1 und 2 zusammen, dann alle vier. Spiele bei jedem neuen Takt zunächst die Hauptschläge allein, bevor du Vorschläge ergänzt.

Vorschaukarte zum Arbeitsblatt Vor dem Puls: Dein erster Flam (Handout 450)

„Vor dem Puls: Dein erster Flam“ — zeigt die Handfolge und das Verhältnis des Vorschlags vor dem Hauptton über vier Takte. Drucke das Blatt aus und markiere vor dem Spielen die Hände.

Drei häufige Probleme erkennen

Drei Probleme decken die meisten Schwierigkeiten dieser Phase ab. Jedes hat einen eigenen Klang.

Problem 1: Gleichzeitiger Schlag. Beide Hände treffen im selben Moment auf die Trommel. Vorschlag und Hauptschlag sind nicht getrennt. Das klingt wie ein einzelner lauterer Schlag — nicht wie ein Flam. Dies ist der häufigste Fehler. Er entsteht, wenn man den Flam als zwei gleichzeitige Töne statt als einen Ton mit vorangestellter Verzierung auffasst. Die Lösung: Trenne die Hände in Zeitlupe. Lege die Trommel beiseite und tippe auf dein Knie: eine Hand, dann die andere, mit winzigem Abstand. Diesen Abstand braucht der Flam.

Ein 4/4-Takt mit einem Akkord aus zwei gleichzeitigen Snare-Schlägen auf Schlag 1 zur Veranschaulichung des Gleichzeitigkeitproblems.

Gleichzeitiger Schlag: Beide Kontakte treffen zugleich ein. Das sieht aus und klingt wie ein einzelner lauterer Schlag. Ein Flam entsteht erst durch die zeitliche Trennung der Kontakte.

Problem 2: Zu offener Flam. Der Vorschlag kommt zu früh — nicht unmittelbar vor dem Hauptschlag, sondern eine volle Unterteilung davor. Das Ohr hört zwei getrennte Schläge statt eines bereicherten Schlags. Der Abstand ist zu groß. Das passiert manchmal beim Überkorrigieren nach der Anweisung, die Hände zu trennen. Die Lösung: Höre deiner Lehrkraft einen engen Flam vorführen und versuche, diesen Abstand zu treffen. Der Vorschlag liegt „kurz davor“ — einen Hauch vor dem Puls, nicht einen ganzen Schritt davor.

Problem 3: Verschobener Hauptschlag. Der Vorschlag fällt auf den Puls, der Hauptton kommt danach. Das Einfügen des Vorschlags hat den Hauptschlag vom Puls verdrängt. Die Lösung: Kehre zu Hauptschlägen allein zurück. Deren Timing muss vom Vorschlag unabhängig sein. Übe beide Schritte getrennt: Hauptschläge auf dem Puls ohne Vorschlag, dann ergänzte Vorschläge.

Das folgende Diagramm zeigt alle drei Timingszenarien nebeneinander.

SVG-Diagramm mit drei horizontalen Zeitachsen: Korrekter Flam (Vorschlag kurz vor, Hauptton auf dem Puls), Gleichzeitig (beide auf dem Puls), Zu offener Flam (Vorschlag weit vor, Hauptton auf dem Puls).

Drei Timingszenarien. Nur die obere Zeile zeigt einen korrekten Flam. In der mittleren stehen zwei Kreise auf derselben Pulslinie für einen gleichzeitigen Schlag. Unten liegt der Vorschlag zu weit links von der Pulsmarkierung.

Eine neue Leseübung hilft dir, das vorhandene Problem zu hören. Die folgenden Takte haben eine andere Handfolge als die viertaktige Übung — nutze sie zur Diagnose. Tritt eines der drei Probleme auf einer bestimmten Zählzeit auf, benenne es vor der Wiederholung.

Zweitaktige Leseübung: Takt 1 hat einen R-Flam auf Schlag 1 und einen L-Flam auf Schlag 3; Takt 2 einen L-Flam auf Schlag 1 und einen R-Flam auf Schlag 3.

Leseübung: Flams mit wechselndem Hauptschlag. Takt 1: R, dann L. Takt 2: L, dann R. Spiele langsam; höre auf die saubere Trennung von Vorschlag und Hauptschlag und darauf, dass der Hauptschlag genau auf jede Zählzeit fällt.

Eine Prüfung nach jedem Versuch

Die wertvollste Prüfung ist keine lange Probe. Es sind drei Fragen nach jedem Versuch, solange der Klang noch frisch ist.

Erstens: Fiel der Hauptton genau auf den Puls? Mit einer Aufnahme oder anwesenden Lehrkraft ist das leicht zu prüfen. Arbeitest du allein, spiele mit Metronom und höre auf den Moment, in dem der Hauptschlag mit dem Klick zusammenfällt. Jede Abweichung davor oder danach ist hörbar.

Zweitens: Kam der Vorschlag leiser und unmittelbar davor? Nicht lauter, nicht gleichzeitig, nicht eine ganze Unterteilung früher. Leiser und kurz davor.

Drittens: Kam der Vorschlag von der anderen Hand? Das ist eine körperliche, keine hörende Prüfung. Benenne vor dem Spielen die Haupthand laut. Prüfe danach die andere Hand — sie sollte den Vorschlag gespielt haben.

Diese drei Fragen bilden den Kern der Selbstbeurteilung auf diesem Niveau. Eine Lehrkraft kann sie in Echtzeit hörbar machen, was allein schwieriger ist, doch die Fragen selbst strukturieren eigenständiges Arbeiten wirksam.

Per Code erzeugte HTML-Infografik „Flam-Selbstprüfung“ mit drei Punkten: 1. Fiel der Hauptton genau auf den Puls? 2. Kam der Vorschlag leiser und kurz davor? 3. Kam der Vorschlag von der anderen Hand?

Drei Fragen nach jedem Versuch. Lautet eine Antwort Nein, stoppe und benenne das Problem vor der Wiederholung. Wiederholen, ohne den Fehler zu kennen, behebt nichts.

Das Übungsblatt „Welche Hand kommt zuerst?“ bietet drei Runden mit Prüfungen der ergänzenden Hand und Timingfragen für die Arbeit mit deiner Lehrkraft oder allein.

Vorschaukarte zur Übung Welche Hand kommt zuerst? (Übung 150)

„Welche Hand kommt zuerst?“ — drei Runden zur Prüfung der ergänzenden Hand und des Timings. Nutze sie nach der viertaktigen Übung, um die verlässliche Handzuordnung zu prüfen.

Kostenlose Arbeitsblätter für diese Lektion

Eine Tissimo-Schlagzeuglehrkraft kann Flam-Timing und Handhaltung in einer Live-Stunde beobachten — ob dein Hauptschlag genau auf den Puls fällt, lässt eine Aufnahme allein nicht immer erkennen. Das Arbeitsblatt „Die Dynamikleiter“ ordnet den Leise-laut-Unterschied zwischen Vorschlag und Hauptton ein. Historischen Hintergrund zur Entwicklung von Vorschlägen und Verzierungen bei Schlag- und Tonhöheninstrumenten findest du unter „Verzierungen“.

Quellen

Diesen Artikel online lesen: https://tissimo.co/de/articles/snare-flams-grace-hand-primary-beat

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