
Saitenwechsel am Cello: D und A in einem Bogenstrich spielen
Deine Lehrkraft bittet dich, D3 und A3 in einem Bogenstrich zu spielen. Du kennst beide Töne und spielst sie einzeln problemlos. Doch sobald sie unter einem gemeinsamen Legatobogen stehen, geht etwas schief: ein kleiner Stoß, eine kurze Stille oder ein unbeabsichtigter Akzent. Nichts davon bedeutet, dass dein Bogen kaputt ist. Die allmähliche Vorbereitung auf die nächste Saitenebene kann dir helfen, die Töne zu verbinden, ohne ihre notierten Dauern zu verändern.
Dieser Leitfaden erklärt, was ein Saitenwechsel am Cello ist, wie die benachbarten leeren Saiten D3 und A3 den Fokus auf den Bogen erlauben, wo innerhalb eines Viernotenstrichs der Ebenenwechsel liegt und woran du ein sauberes Ergebnis hörst. Arbeite mit deiner Lehrkraft in der Nähe daran; sie legt den Armwinkel fest und prüft ihn.
Die vier Cellosaiten sind in reinen Quinten gestimmt
Die vier Cellosaiten sind in reinen Quinten gestimmt: C2, G2, D3 und A3, von tief nach hoch. Das ist die Standardstimmung des modernen viersaitigen Cellos. Jede Saite ist nach ihrem Leersaitenton benannt: dem Ton, der beim Streichen ohne aufgesetzten linken Finger klingt.

D3 und A3 im Bassschlüssel. D3 liegt auf der dritten Linie von unten, A3 auf der obersten Linie. Beide sind leere Saiten – ohne linken Fingersatz. Das Blatt „Bassschlüssel und Klaviersystem“ ordnet jede Linie und jeden Zwischenraum zu.
D3 und A3 sind die beiden höchsten Cellosaiten. In der üblichen Spielerzählung ist A die erste, D die zweite, G die dritte und C die vierte Saite. Der Abstand D3–A3 ist eine reine Quinte, ebenso wie zwischen jedem benachbarten Paar: C–G, G–D und D–A. D und A liegen nebeneinander; an diesem Paar kannst du daher einen Saitenebenenwechsel ohne Überspringen einer Saite üben.
Deine linken Finger müssen keinen der Töne greifen. Halte das Cello in der von deiner Lehrkraft überprüften Position gestützt. Auf leeren Saiten kannst du dich allein dem Bogen widmen, ohne gegriffene Töne koordinieren zu müssen.
Was ein Saitenwechsel tatsächlich ist
Beim Streichen einer einzelnen Saite berührt der Bogen sie in einem bestimmten Winkel über dem gewölbten Steg. D und A sind benachbart; zwischen ihnen liegt keine weitere Saite. Eine kleine Änderung des Kontaktwinkels erreicht die nächste Saite; deine Lehrkraft prüft die Bewegung für deine Einrichtung.
Ein Saitenwechsel führt den Bogen von einer Saite zur anderen. Diese Lektion verwendet nur die benachbarten Saiten D und A und verbindet sie innerhalb eines Bogenstrichs.

Schematische Stirnansicht des Stegs, nicht maßstabsgetreu. D und A sind benachbart. Die beiden Linien zeigen unterschiedliche Kontaktwinkel des Bogens; deine Lehrkraft prüft die Bewegung an deinem Cello.
Ailbhe McDonaghs Saitenwechsel-Lektion unterscheidet zwischen dem Finden einer ausbalancierten Ebene für jede Saite und dem Verbinden dieser Ebenen in einer Passage. Beginne mit dieser Unterscheidung: Erkenne jedes Ziel einzeln und übe dann, zum notierten Zeitpunkt dort anzukommen. Die Stegzeichnung zeigt Kontaktwinkel, nicht die Höhe, die dein Ellbogen erreichen muss.
Vor dem Spielen: vier Dinge bestätigen

Prüfe diese vier Punkte vor deinem ersten Saitenwechselversuch. Punkte 1–3 lassen sich anhand der Notation überprüfen. Punkt 4 erfordert deine Lehrkraft.
Die ersten drei Punkte kannst du anhand der Noten und dieses Artikels bestätigen. Den vierten – den Armwinkel – legt deine Lehrkraft fest und prüft ihn. Verschiedene Cellos, Armlängen und Bogenhaltungen ergeben unterschiedliche optimale Winkel. Kein Artikel ersetzt eine Lehrkraft, die deinen Arm beobachtet.
Spiele zunächst jede leere Saite einzeln
Bestätige vor dem Verbinden der beiden Saiten, dass jede einzeln sauber klingt. Beginne wie unten gezeigt mit jeder leeren Saite über vier Schläge. Später hilft dir das Blatt „Die halbe Note“ beim Zählen der zweischlägigen Noten in den verbundenen Paaren.

D3 allein in Takt eins, A3 allein in Takt zwei: ganze Noten, je vier Schläge im 4/4-Takt. Zwei separate Bogenstriche. Prüfe, ob jede Saite gleichmäßig klingt, bevor beide einen Bogenstrich teilen.
Spiele ein langsames D3 über vier Schläge, halte an und richte dich neu ein, dann ein A3 über vier Schläge. Verwende einen mit deiner Lehrkraft gewählten Bogenbereich und eine entsprechende Strichrichtung. Höre während jeder Note auf einen gleichmäßigen Klang; wenn eine Saite unklar klingt, löse diese Einzelsaitenaufgabe vor dem Verbinden.
Achte darauf, wie sich der Arm an jeder Saite anfühlt. Strebe eine ausbalancierte Position ohne Klammern oder unnötige Spannung an. Halte die Einrichtung bequem, bevor du das Timing des Wechsels hinzufügst.
Übe mit den kürzeren Noten und notierten Pausen unten, die nächste Saite zu finden, bevor du die Klänge verbindest.

D3 allein, dann A3 allein – zwei separate Bogenstriche; wechsle die Saite während der Pausen, bevor du die verbundene Version versuchst.
Die notierten Pausen geben dir hier Zeit, die Saitenkontaktebene vor dem nächsten Klang zu wechseln. Bereite dich in der gebundenen Version während der vorhergehenden Note vor und verbinde die neue Saite zu ihrem notierten Einsatz.
Der Legatobogen sagt: ein Bogenstrich
Ein Haltebogen verbindet zwei benachbarte Noten gleicher Tonhöhe zu einem gehaltenen Klang. Ein Legatobogen fasst Noten in einer Strichrichtung zusammen; er kann wiederholte Töne enthalten. Unser Blatt „Haltebögen und Legatobögen“ veranschaulicht den Unterschied anhand von Klavierbeispielen mit verschiedenen Tönen; diese decken nicht jeden möglichen Streicher-Legatobogen ab. Folge hier dem Legatobogen in einem Abstrich oder einem Aufstrich ohne Richtungswechsel.

D3 und A3 als gebundene halbe Noten. Die gebogene Linie bedeutet eine Strichrichtung für beide. Dazwischen ändert sich die Armebene, aber der Bogen kehrt nie um.
Die halbe Note gibt jedem Ton zwei volle Schläge: D auf 1–2, A auf 3–4. Lass D durch Schlag 2 weiterklingen und A auf 3 beginnen. Der nächste Takt ist still und gibt dir vier gezählte Schläge zum Neuansetzen. Später verkürzt das Viertelnotenpaar jeden Ton auf einen Schlag bei gleicher Saitenreihenfolge.
Dieselbe Logik gilt in Gegenrichtung.

A3 zu D3: der umgekehrte Wechsel. Bereite dich während A3 allmählich auf D vor und lass D3 auf Schlag 3 erklingen.
Davidoffs School of Cello Playing behandelt Saitenübergänge vor dem Kapitel über das Verbinden mehrerer Noten in einem Bogenstrich. Folge hier dieser Abfolge: Finde die Ebenen und verbinde sie dann. Der Legatobogen sagt nicht, in welcher Richtung du beginnst. Das entscheidet deine Lehrkraft, möglicherweise abhängig von dem, was davor und danach kommt. Er sagt aber, dass der Bogen während des Wechsels in einer Richtung weiterläuft. Die Armebene ändert sich, die Strichrichtung nicht.
Der kleinste Wechsel: zwei Noten unter einem Legatobogen
Versuche nach den Halbenpaaren D3–A3 als Viertel unter einem Legatobogen. Es gibt nur einen Wechsel, genau beim Beginn der zweiten Note. Zähle D auf 1, A auf 2 und Stille auf 3–4. Der folgende ganze Pausentakt gibt weitere vier Schläge zum Neuansetzen.

D3 gebunden zu A3: der kleinste Wechsel. Die Vorbereitung erfolgt, während D3 gestrichen wird. A3 beginnt im selben Bogenstrich.
„Handout 440“ zeigt D3–A3 und A3–D3 als Halbenpaare, jedes Paar in einem eigenen gebundenen Takt, gefolgt vom Vier-Viertel-Strich D–D–A–A und einem Pausentakt. Das kürzere Viertelpaar oben ist ein zusätzlicher Übungsschritt in diesem Artikel.
Streiche mit deiner Lehrkraft D3 und beginne eine kleine, allmähliche Vorbereitung in Richtung A, während D3 seinen vollen notierten Wert behält. Lass A3 zu seinem notierten Einsatz beginnen, ohne den Bogen umzukehren. Bitte deine Lehrkraft zu prüfen, dass die Vorbereitung weder D3 verkürzt noch das Handgelenk zu einer erzwungenen Bewegung drängt.
Wo der Wechsel innerhalb des Bogenstrichs liegt
Betrachte nun den Viernotenstrich: D3, D3, A3, A3 unter einem Legatobogen. Es gibt vier Viertelnoten und eine Strichrichtung. Wie viele Saitenwechsel enthält dieser Takt?
Die Antwort lautet genau einer. Die Saite wechselt zwischen Schlag 2 und 3, an der Grenze zwischen dem zweiten D3 und dem ersten A3. Schläge 1 und 2 liegen auf der D-Saite, 3 und 4 auf der A-Saite. D klingt während der ersten beiden Schläge und A während der letzten beiden, auch während bereits die Vorbereitung auf die nächste Ebene beginnt.

Vier Viertelnoten unter einem Legatobogen: D3, D3, A3, A3. Ein Wechselpunkt zwischen Schlag 2 und 3. Das ist das Muster auf „Handout 440“, mit einem Pausentakt zum Neuansetzen vor der Wiederholung.
Zähle vier separate Viertelnotenereignisse. Das wiederholte D und das wiederholte A erzeugen keine zusätzlichen Saitenwechsel. Bitte deine Lehrkraft, für die wiederholten Töne ein sanftes Neuartikulieren in gleicher Strichrichtung zu zeigen; kehre den Bogen nicht um und ersetze die wiederholten Viertel nicht durch übergebundene Noten.
Vergleiche jede Note mit der vorherigen: gleiche Saite, kein Wechsel; andere Saite, Wechsel markieren. D–D–A–A enthält nur die Änderung von Note 2 zu Note 3.
Der Wechsel liegt zeitlich in der Mitte dieses Taktes, auf Schlag 3. Das schreibt weder einen Anteil der Bogenlänge noch eine Geschwindigkeitsänderung vor. Bitte deine Lehrkraft, einen bequemen Startbereich und genügend Weg für alle vier Noten in jeder der beiden Strichrichtungen zu wählen.

Der Wechsel liegt zwischen Schlag 2 und 3. Ein Legatobogen, eine Strichrichtung, ein Armebenenwechsel. Nicht der Bogen wechselt die Richtung, sondern die Saitenebene ändert sich.
Bereite dich während der vorhergehenden Note vor
In seiner CelloBello-Lektion beschreibt Paul Katz, die nächste Ebene durch eine allmähliche Bewegung vorwegzunehmen und einen plötzlichen Ruck zur neuen Saite zu vermeiden. Nutze für diese langsame Übung die vorhergehende Note als Vorbereitungsfenster. Vorbereitung bedeutet nicht, A früh erklingen zu lassen: D muss seinen vollen Wert behalten.
Während Schlag 2 noch klingt – während das zweite D3 unter dem Bogen liegt –, bereite dich allmählich auf A vor. Schließe die Kontaktänderung ab, wenn A3 auf Schlag 3 beginnt. Bitte deine Lehrkraft, zwischen Vorbereitung und dem tatsächlichen Erklingen der neuen Saite zu unterscheiden.

Bereite dich während D3 auf die A-Saitenebene vor; lass A3 zum notierten Einsatz erklingen. Der Bogen läuft in einer Richtung weiter.
Deine Lehrkraft kann den Arm beobachten und dir sagen, ob die Bewegung rechtzeitig erfolgt. Audio allein zeigt das nicht: Eine Aufnahme zeigt, ob der Klang durchgehend war, aber nicht, ob sich der Arm früh bewegte. Diese Beobachtung macht deine Lehrkraft in einer Live-Stunde.
Zählen, verbinden und neu ansetzen
Verwende einen mit deiner Lehrkraft vereinbarten langsamen Viertelpuls. Zähle beim Halbenpaar 1–2 auf D und 3–4 auf A in einer Richtung. Lass D bis zum A-Einsatz auf 3 klingen; bereite dich vor, ohne einer Note Zeit zu nehmen. Zähle beim Neuansetzen alle vier Schläge des folgenden Pausentaktes. Wiederhole mit A auf 1–2 und D auf 3–4. Zähle bei D–D–A–A eine Note pro Schlag und wechsle erst zu Beginn von Schlag 3 die Saite. Prüfe nach jedem Versuch Einsatzschlag, beide Notenlängen und unbeabsichtigte Akzente.
Die neutrale Klavieraufnahme der Arbeitsblätter prüft Tonhöhen und Timing, nicht die körperliche Bogenführung oder den Celloklang. Lies und zähle zuerst und prüfe dann deine Einsätze anhand der Aufnahme. Die Cellodemonstration einer Lehrkraft liefert das Klang- und Bewegungsmodell.

Die Vorbereitung beginnt während der vorhergehenden Note; die neue Saite erklingt zu ihrem notierten Einsatz. A–D–D–A ist das Muster mit zwei Wechseln, das unten in „Den Wechsel markieren“ eingeführt wird.
Folge jeweils einem Feld. Sprich die vier Tonbezeichnungen im Puls und zeige dann auf die Vorbereitungsspur, während die aktuelle Note weiterklingt. Die Vorbereitungsspur beschreibt die Bewegung zum Ziel; die Klangspur sagt, wann dieses Ziel hörbar wird. Ein Vorbereitungspfeil ist niemals eine zusätzliche Note oder die Erlaubnis, die vorhergehende zu verkürzen.
Den Wechsel markieren
Die Beschriftung „↑ cross“ (↑ wechseln) unter dem ersten A3 markiert die Ankunft auf der neuen Saite auf Schlag 3. Der Pfeil bezeichnet einen Saitenwechsel, keine Anweisung, den Arm anzuheben.

Der Wechsel kommt auf Schlag 3 an. Der Arm bereitete sich während Schlag 2 vor. In „Übung 134“ markierst du diese Wechselpunkte in mehreren verschiedenen Mustern aus D und A.
Erstelle vor einer neuen Zelle einen gesprochenen Plan. Benenne die Anfangssaite, zähle die Noten unter dem Legatobogen und finde jede Stelle, an der der Saitenname wechselt. Sage für D–D–D–A an den drei Grenzen „bleiben, bleiben, wechseln“. Für A–D–D–A sage „wechseln, bleiben, wechseln“. Das beantwortet die Saitenwahl; der Legatobogen beantwortet separat die Frage nach der Strichrichtung.
Du kannst den Plan ohne Bogenbewegung prüfen. Zeige im gleichmäßigen Viererpuls auf jede gedruckte Note. Bei wiederholtem Buchstaben bleibst du in deiner gedanklichen Übersicht auf derselben Saite. Bei geändertem Buchstaben benennst du die neue Saite genau auf ihrem Schlag. Wiederhole das Zählen anschließend mit dem Cello. Stimmen gesprochener Plan und gespielte Einsätze nicht überein, kehre zum Halbenpaar zurück, statt das Problem durch schnelleres Spielen beheben zu wollen.
Die Wechselstelle liegt nicht immer auf Schlag 3. Sie hängt von der Tonfolge ab. In D3–D3–D3–A3 erfolgt der Wechsel auf Schlag 4, später im Bogenstrich.

Drei D3-Noten vor A3: Der Wechsel kommt auf Schlag 4 an. Der Arm bereitete sich während Schlag 3 vor.
In A3–D3–D3–A3 gibt es zwei Wechsel: A3 zu D3 zwischen Schlag 1 und 2 mit Ankunft auf 2 sowie D3 zu A3 zwischen Schlag 3 und 4 mit Ankunft auf 4.

Zwei Wechsel in einem Bogenstrich. Beginne auf A3, wechsle auf Schlag 2 zu D3 und kehre auf Schlag 4 zu A3 zurück. Zwei Vorbereitungen sind nötig: während Schlag 1 und während Schlag 3.
„Übung 134“ fordert dich auf, die Saitenwechselgrenzen in vier verschiedenen Notenzellen zu markieren. Außerdem enthält sie zwei Zellen mit absichtlich falschen Wechselmarkierungen, die du korrigieren sollst. Vergleiche vor dem Spielen die Töne auf beiden Seiten jeder Markierung; ein wiederholter Ton bleibt auf derselben leeren Saite.
Höre auf einen durchgehenden Klang
Tritt nach einigen Versuchen gedanklich zurück und höre nur zu. Ein sauberer Wechsel klingt wie ein durchgehender Tonfluss: D3 klingt und A3 folgt ohne Unterbrechung. Dazwischen solltest du weder Klick noch Akzent noch einen Moment der Stille hören.

Worauf du hören sollst. Das Ziel ist ein durchgehender Klang: D3 und A3 gleich laut, ohne unbeabsichtigte Lücke und ohne Akzent.
Ein Akzent kann durch einen späten oder abrupten Wechsel oder eine Änderung von Bogengeschwindigkeit oder -gewicht entstehen. Eine Lücke kann bedeuten, dass der Bogen stoppte oder den Kontakt verlor. Bitte deine Lehrkraft, einen Wechsel zu beobachten, während du zuhörst, und verändere jeweils eine Ursache.
Prüfe das Gehörte konkret. Frage beim Halbenpaar D–A, ob D durch Zählzeit 2 dauerte und A auf 3 begann. Ein frühes A verkürzt D, auch wenn der Übergang glatt klingt; ein spätes A kann den Puls stören, selbst wenn beide Töne erkennbar sind. Prüfe beim umgekehrten Halbenpaar A-Dauer und D-Einsatz genauso. Beim Viertelpaar beginnt D auf 1 und A auf 2. Klangliche Verbindung und genaues Timing sind getrennte Hörkriterien.
Prüfe bei Mustern mit wiederholten Vierteln außerdem, ob du alle vier Ereignisse hörst. Die sanften Impulse deiner Lehrkraft sollten den gedruckten Rhythmus ohne zusätzliche Saitenwechsel verdeutlichen. Hörst du nur ein gehaltenes D gefolgt von einem gehaltenen A, übe die Wiederholungsartikulation erneut, bevor du sie mit dem Wechsel kombinierst.
Deine Lehrkraft kann übermäßige Armbewegungen erkennen, die im Klang noch nicht auffallen. Bei frühen Wechselversuchen ist der Armschwung häufig größer als nötig; zwei benachbarte Saiten brauchen viel weniger Bewegung, als Anfänger erwarten. Bitte deine Lehrkraft, einen langsamen Durchgang zu beobachten und zu sagen, ob sich der Arm zu viel, zu wenig oder zum falschen Zeitpunkt bewegt.
Langsames Üben ist dein Werkzeug. Stelle das Metronom so ein, dass du jede Note zählen und die Verbindung hören kannst. Steigere das Tempo nur, solange Rhythmus und Verbindung klar bleiben. Schnellere Passagen können eine andere Vorbereitung und Balance von Arm-, Hand- und Fingerbewegung erfordern; bitte deine Lehrkraft, die Bewegung anzupassen.
Kostenlose Arbeitsblätter zu dieser Lektion
- D zu A: Die Saitenebene wechseln — eine Stegskizze, eintaktige Halben-Legatobögen in beiden Richtungen, ein Vier-Viertel-Strich D–D–A–A mit folgendem Pausentakt und eine Mini-Aufgabe zur Wechselgrenze
- Finde den Wechsel im Bogenstrich — die Begleitübung: Saitenwechselgrenzen in vier Notenmustern markieren, zwei absichtlich falsche Markierungen korrigieren und zwei zweitaktige Zellen unter Beobachtung deiner Lehrkraft spielen
- Der Bassschlüssel und das Klaviersystem — Linien- und Zwischenraumnamen im Bassschlüssel mit Merkhilfen und Übungen
- Haltebögen und Legatobögen — Klavierbeispiele unterscheiden einen gehaltenen Ton unter Haltebogen von weich verbundenen Noten unter einem Legatobogen
- Die halbe Note — der hohle Notenkopf und das Halten über zwei Schläge, hilfreich für die Halben-Wechselpaare
Eine Cellolehrkraft kann den Wechsel in einer Live-Stunde beobachten, die Armebene für dein Instrument festlegen und dir genau sagen, wann die Vorbereitung beginnen muss. Wenn du allein lernst oder eine zweite Meinung möchtest, finde eine Cellolehrkraft bei Tissimo.
Quellen
- Legato String Crossings — Paul Katz, CelloBello
- Cello Basics 17: String Crossings — Ailbhe McDonagh
- String Crossing Technique — Jamie Fiste
- Cello — Vienna Symphonic Library
- SVC110 Owner’s Manual — Yamaha
- School of Cello Playing — Carl Davidoff, übersetzt von Miranda Wilson
- Bass Clef & Grand Staff — Tissimo-Arbeitsblatt
- Ties vs. Slurs — Tissimo-Arbeitsblatt
Diesen Artikel online lesen: https://tissimo.co/de/articles/cello-open-string-crossings-one-bow

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