
Stradella-Bass am Akkordeon: Ton- und Akkordknöpfe finden
Ein C-Knopf kann einen Basston liefern, ein anderer C-Knopf einen ganzen C-Dur-Akkord. Beim Standardbass-Akkordeon bezeichnet der Buchstabe allein nicht die Aufgabe. Du brauchst Grundtonfamilie und Reihe: C-Grundbass, C-Dur oder c-Moll.
Diese Lektion beginnt mit diesen drei Möglichkeiten und ergänzt die Nachbarn F und G zu einer viertaktigen Bass-Akkord-Folge. Lege das Blatt „Stradella: Basston oder Akkordknopf?“ neben dich. Lies und zeige zuerst auf Papier; gleiche den Plan dann mit dem von deiner Lehrkraft bestätigten Instrument ab.

Drei Anforderungen der C-Familie haben unterschiedliche Aufgaben. Das einzelne C veranschaulicht den Grundbass; die Stapel zeigen C-Dur, C–E–G, und c-Moll, C–Es–G. Jeder Stapel erklärt den Inhalt eines voreingestellten Akkordknopfs. Diese notierten Lagen dienen der Illustration: Registereinstellung und Tonanordnung des Akkordeons bestimmen die tatsächlichen Oktaven und Verdopplungen. Die hohlen Notenköpfe sind halbe Noten: Jedes Beispiel dauert in 2/4 zwei Viertelschläge. Später bedeutet jede ausgefüllte Viertelnote ein Knopfereignis pro Schlag.
1. Bestätige, dass du Standardbass verwendest
Bitte deine Lehrkraft zu bestätigen, dass die linke Seite Stradella-Standardbass verwendet und Grundbass-, Dur- und Mollknöpfe für F, C und G enthält. Der Leitfaden der American Accordionists’ Association unterscheidet diese Anordnung aus Einzeltonbässen und voreingestellten Akkorden von Einzeltonbasssystemen mit einzelnen Tönen über einen größeren Umfang. Davon hängt ab, was eine Knopfanforderung bedeutet.
Kann dein Akkordeon Systeme umschalten, lass vor der Übung die Einstellung bestätigen. Ein Diagramm für eine andere Einstellung erkennt deine Akkordknöpfe nicht zuverlässig. Während das Instrument geprüft wird, kannst du trotzdem alle Papieraufgaben erledigen.
Entscheide nicht nach dem Aussehen der rechten Tastatur. Hier geht es um das linke Basssystem. Nimm auch nicht an, ein kleineres Akkordeon enthalte jede Reihe einer großen Tabelle. Verwende mit deiner Lehrkraft eine Grifftabelle für dein tatsächliches Modell. Die HOHNER-Standardbasstabelle ist die Herstellerreferenz für die folgende Orientierung; ihr vollständiger Umfang ist keine Zusicherung für dein Instrument.
Auch „Note“ verlangt Sorgfalt. Ein Grundbassknopf wählt einen Tonnamen wie C statt der drei verschiedenen Tonklassen eines C-Dur-Dreiklangs. Sein Register kann Oktavverdopplungen enthalten. Die einzelne notierte Bassnote bezeichnet deshalb die Bassanforderung; sie zählt keine Stimmzungen und garantiert keine einzelne klingende Oktave.
Eine Tonklasse fasst über Oktaven gleichwertige Töne zusammen; im üblichen Zwölftonsystem gehören auch enharmonische Schreibweisen derselben Klasse an. Tiefes und hohes C gehören also derselben Tonklasse an. Hier behalten wir C–E–G bei, damit jedes Akkordglied leicht benennbar ist. Eine Tonanordnung ordnet Akkordtöne von tief nach hoch, mit bestimmten Oktavlagen und möglichen Verdopplungen. Unsere Diagramme vermitteln Tonklassenzugehörigkeit und Knopfidentität. Das reale Instrument liefert seine Tonanordnung; das Modell deiner Lehrkraft bleibt daher die Referenz für seinen tatsächlichen Klang.
2. Den F–C–G-Plan mit seiner Orientierung lesen
Unser Plan aus Spielerperspektive liegt seitlich: Balgkante oben, zum Knie links, zum Kinn rechts — das begleitende Blatt beschriftet dieselbe Kante mit zum Kopf. Die Grundbassreihe ist hier die erste gezeigte Reihe, muss am Instrument aber nicht die balgnächste sein: Dazwischen kann eine weitere Bassreihe liegen. Lies F–C–G von links nach rechts. Es ist ein Schema, kein Foto oder maßhaltiges Muster für deine Hand. Die HOHNER-Standardbasstabelle benennt diese Körperrichtungen ausdrücklich.

Beginne am mit Pfeil markierten C-Grundbass. Folge seiner Diagonale nach rechts unten zu C-Dur, dann c-Moll. F ist die Nachbarfamilie zum Knie, G zum Kinn — auf dem Begleitblatt „zum Kopf“ genannt. Andere Knöpfe sind ausgelassen; die Abstände sind schematisch.
Auf dieser Karte behält eine Reihe dieselbe Aufgabe: Grundbass, Dur oder Moll. Eine schräge Spalte behält dieselbe Grundtonfamilie. Folge C von der Grundbass- über die Dur- zur Mollreihe. Die leichte Diagonale zählt: Wähle nicht einen anderen Grundton, nur weil sein Knopf senkrecht unter einem anderen zu liegen scheint.
Finde zuerst C-Grundbass. In seiner Reihe ist F in dieser Ansicht die Nachbarfamilie zum Knie, G zum Kinn. Zeige auf Papier auf F, zurück auf C, dann auf G. Nenne jeden Grundton vor dem Reihenwechsel. Deine Lehrkraft sollte C-Grundbass und seine etwaige Tastmarkierung zeigen. Die Buchstaben sind Referenzbeschriftungen; in Spielposition kannst du die Bassknöpfe gewöhnlich nicht sehen. Übe deshalb die ertastete Rückkehr zum bestätigten C-Anker.
F–C–G folgt Quinten statt einer alphabetischen Folge wie C–D–E. Der „Quintenzirkel“ setzt F und G auf entgegengesetzte Seiten von C. Merke dir damit die Nachbarn; finde sie mit dem orientierten Knopfplan. Ein Kreisdiagramm allein zeigt nicht die Bewegungsrichtung deiner Hand.

F, C und G als Grundbassanforderungen notiert. Folge ihren Namen in der Links-rechts-Reihenfolge des Plans und bleibe durchgehend in der Grundbassreihe. Diese drei Takte zeigen Orte; sie sind nicht der spätere viertaktige Weg.
Versuche eine stille Ortskontrolle: C-Grundbass, G-Grundbass, C-Grundbass, F-Grundbass. Alle vier bleiben in einer Reihe. Zeige dann F-Grundbass, C-Grundbass, G-Grundbass, C-Grundbass. Wechselst du beim Nennen die Reihe, kehre vor dem Hinzufügen von Klang zum Plan zurück. Es gibt kein Tempoziel; du sollst bei wechselndem Grundton die Reihe halten.
3. Grundbass- und Akkordreihen unterscheiden
Eine vollständige Knopfadresse hat zwei Teile. „C-Grundbass“ wählt den Bass, „C-Dur“ den voreingestellten Durakkord. Beide gehören zur C-Familie, haben aber verschiedene Koordinaten. „c-Moll“ ist eine dritte Adresse. Zeige auf dem „Stradella-Planblatt“ auf alle drei, ohne C allein als vollständige Anweisung zu behandeln.

Vervollständige die Adresse mit einer Reihe. C-Grundbass, C-Dur und c-Moll teilen eine Grundtonfamilie, wählen aber jeweils einen anderen Knopf. Lies jedes Feld von oben nach unten und finde dann das Beschriftungspaar im Neun-Knopf-Plan. Die Akkordnamen unter den Akkordadressen beschreiben Zugehörigkeit, nicht einzelne Fingeraktionen.
Die Dur-Dreiklänge dieser voreingestellten Durknöpfe enthalten Grundton, große Terz und reine Quinte darüber. C-Dur enthält C–E–G, F-Dur F–A–C, G-Dur G–H–D (international G–B–D). Die Einführung in Dreiklänge von Puget Sound erklärt Grundton, Terz und Quinte. Unsere Notenstapel machen den Akkordinhalt sichtbar; du drückst nicht drei einzelne Bassknöpfe für eine Durknopfanforderung.

C–E–G, F–A–C und G–H–D als Dur-Dreiklänge. Die Beschriftungen zeigen Grundton, Terz und Quinte jedes Stapels, damit du den Inhalt vor der Wahl eines voreingestellten Durknopfs lesen kannst. Bei C-Dur ist C Grundton, E Terz und G Quinte; dieselben Rollen gelten über F und G.
Am Klavier werden die einzelnen Akkordtasten normalerweise selbst gespielt. Hier liefert der Akkordknopf eine voreingestellte Kombination. Lies die drei Tonnamen zum Verständnis der Harmonie und kehre dann zur einzelnen Knopfadresse zurück. Das Blatt „Hauptakkorde: I, IV und V“ zeigt diese C-, F- und G-Dur-Schreibweisen, obwohl seine Tastaturbilder keine Akkordeonfingersätze sind.
Decke den Plan ab und nenne die Reihe für F-Dur, G-Grundbass und c-Moll. Decke ihn dann auf und zeige. Antworten: F/Dur, G/Grundbass, C/Moll.

Verwende bei jeder Anforderung dieselbe Reihenfolge: Grundtonfamilie, Reihe, dann Ort. Sage für C-Dur zuerst C und Dur, bevor du den Knopf findest. Behalte für C-Grundbass C bei, ändere aber die Reihenanweisung. Das ist eine Leseroutine für den vorgegebenen Plan; Fingerwahl und körperliche Instrumenteneinrichtung bleiben Sache der Lehrkraftanleitung.
4. C-Dur- und c-Moll-Knopf vergleichen
C-Dur ist C–E–G, c-Moll C–Es–G. Das Be-Zeichen ♭ erniedrigt eine notierte Note um einen Halbton: Es liegt einen Halbton unter E. Grundton C und Quinte G bleiben gleich; die Terz wechselt von E zu Es. Unser Blatt „Dur und Moll“ stellt beide Dreiklänge nebeneinander. Konzentriere dich auf den genau veränderten Ton, statt den Knopf anhand eines Stimmungsworts erkennen zu wollen.

Lies jedes Paar: C–E–G wird C–Es–G, F–A–C wird F–As–C und G–H–D wird G–B–D (international G–B♭–D). Die Klammern markieren die um einen Halbton sinkende Terz bei gleichbleibendem Grundton und gleicher Quinte. Dur- und Mollknopf gehören zur gleichen Familie, aber zu verschiedenen Reihen; je ein Knopf wählt den ganzen Akkord.
Derselbe Vergleich ergibt F-Dur F–A–C gegenüber f-Moll F–As–C und G-Dur G–H–D gegenüber g-Moll G–B–D. Das sind drei getrennte Vergleiche bei gleichem Grundton. Sie fordern nicht, jeden Akkord einer Passage in Moll zu verwandeln, nur weil ein Mollakkord auftaucht.
Zähle von C nach E aufwärts: C–Cis, Cis–D, D–Dis, Dis–E sind vier Halbtöne. C–Des, Des–D, D–Es sind drei. Diese Abstände bestimmen große und kleine Terz; sie zählen keine Knopfbewegungen auf dem Bassfeld. Die Dreiklangslektion von Open Music Theory erklärt die Intervallstrukturen beider Geschlechter.

Die beiden Pfeilketten machen jeden Halbton sichtbar; zähle jede Bewegung, nicht das Anfangs-C als Schritt. Die Zweiklänge isolieren die Terz in C-Dur und c-Moll. Nutze die obere Kette für die große und die untere für die kleine Terz. Dies sind Tonhöhenabstände, keine Abstände auf dem Knopffeld und keine Anforderungen zusätzlicher Knöpfe.
Behalte im Plan die C-Familie und wechsle von ihrer Dur- zur Mollreihe. Verwende am Instrument den von deiner Lehrkraft gewählten Fingersatz und die gewöhnliche Spieleinrichtung. Vergleiche C-Dur, c-Moll, dann wieder C-Dur. Du wählst einen anderen voreingestellten Akkord; du erniedrigst nicht körperlich eine einzelne E-Stimmzunge mit dem Finger.
Höre auf den Wechsel des Akkordgeschlechts, während deine Lehrkraft die gewählten Knöpfe bestätigt. Nutze den „Dur-Moll-Vergleich“, um die veränderte Terz zu prüfen.
5. Grundbass, M und m vor dem Zählen entschlüsseln
In dieser Lektion bedeutet root den Grundbassknopf, M den Durakkordknopf und m den Mollakkordknopf. Verbinde die Reihenangabe mit dem Tonnamen: C plus M verlangt C-Dur, C plus m c-Moll. Groß- und Kleinbuchstabe tragen unterschiedliche Anweisungen.
„Root“ hat hier zwei Verwendungen. Jeder Akkord hat einen harmonischen Grundton, etwa C in C-Dur. Die gedruckte Angabe „root“ in diesen Übungen verlangt ausdrücklich die Grundbassreihe. Der Grundtonname eines Akkords allein wählt diese Reihe nicht.

In dieser kompakten Notation verlangt das tiefere C den Grundbass. Das höhere C mit M verlangt den C-Dur-Knopf, dasselbe höhere C mit m c-Moll. Jede Akkordanforderung verwendet eine notierte Grundtonnote plus Geschlechtsangabe. Lies beides: Ein einzelner Notenkopf im Akkordbeispiel bedeutet nicht, dass nur C klingen soll.
Unsere kompakten Beispiele verwenden eine tiefere Bassschlüsselnote für Grundbass und eine höhere mit M oder m für Akkorde. Die höhere notierte Note nennt den Akkordgrundton; sie verlangt nicht, diesen Ton allein zu spielen. Dies folgt der Standardbasskonvention im Notationsabschnitt des Verbandsleitfadens. Lies die Beschriftungen ebenso wie die Notenposition.
Ein einfaches C kann als Akkordsymbol C-Dur bedeuten. Puget Sounds Lektion zu Lead-Sheet-Symbolen stellt diesem Dursymbol Cm für Moll gegenüber. Hier schreiben wir „root“ und M ausdrücklich, um die körperliche Reihenwahl deutlich zu machen. Ein Buchstabe neben einem Knopfdiagramm und ein Akkordsymbol über Noten brauchen jeweils ihren Kontext.
Weder M noch m fügt einen Schlag hinzu: Beide bestimmen das Ereignis an dieser Position. Lies jede Note samt Angabe, bevor du zum nächsten Schlag gehst.
Ausgeschriebene Bilder und kompakte Anweisungen beantworten verschiedene Fragen. Ausgeschriebenes C–E–G zeigt, was zu C-Dur gehört. Kompaktes C mit M sagt, welchen voreingestellten Knopf du wann verwendest. Lies vor jeder Figur den Untertitel, um die Darstellungsart zu erkennen.
Die Folge steht in 2/4. Jeder Takt hat zwei Viertelschläge: Grundbass auf 1, Durakkord auf 2. Zähle viermal „eins, zwei“. Das Taktkapitel von Open Music Theory erklärt, wie bei einfach unterteiltem Metrum die obere Zahl die Schläge zählt und die untere die Schlageinheit bezeichnet.

Zwei Takte bleiben ganz in der C-Familie: Grundbass auf 1, Durakkord auf 2. Wiederhole beide Auswahlen in Takt 2, statt den vorigen Takt zu halten. Sprich die vier Adressen, zeige ihre Plankoordinaten und ergänze dann gleichmäßiges Zählen. Das höhere notierte C mit M steht für den vollständigen voreingestellten Akkord, nicht für einen zweiten isolierten Basston.
Lies ohne Spiel: „C-Grundbass, C-Dur; C-Grundbass, C-Dur“. Zeige dann in dieser Reihenfolge die beiden C-Orte. Notierter C-Bass und höheres C mit M wechseln, die Grundtonfamilie bleibt aber C. Prüfe mit dem „Stradella-Blatt“ die Koordinaten, bevor du den Rhythmus aufs Instrument bringst.
6. Der viertaktigen Bass-Akkord-Folge folgen
Gib beim ersten Lesen jeder Viertelnote einen vollen Schlag: Spiele den Bass auf „eins“, löse ihn bei der Akkordwahl auf „zwei“ und löse den Akkord auf der „eins“ des nächsten Takts. Beende den letzten G-Dur-Akkord nach seinem einen Schlag. Halte den Bass in dieser Übung nicht unter dem Akkord weiter. Akkordeonstimmzungen brauchen Luftstrom aus dem bewegten Balg; nutze die bereits von deiner Lehrkraft gezeigte Balgbewegung. Dies ist eine Übung zu Tondauern.

Der ursprüngliche viertaktige Weg lautet C-Grundbass–C-Dur, C-Grundbass–C-Dur, F-Grundbass–F-Dur, G-Grundbass–G-Dur. Zähle zwei Viertelschläge pro Takt. Takt 2 wiederholt C bewusst; der Grundton wechselt am Anfang von Takt 3 und 4. Alle vier zweiten Schläge wählen die Durreihe.
Takt 1 ist C-Grundbass, dann C-Dur. Takt 2 wiederholt beides. Takt 3 wechselt zu F-Grundbass und F-Dur, Takt 4 zu G-Grundbass und G-Dur. Insgesamt sind es acht Knopfereignisse. Die ersten beiden Takte teilen dieselbe Familie; die Wiederholung ist Absicht, kein verpasster Akkordwechsel.
Das Arbeitsblatt druckt auf Schlag 2 die Akkordtöne zusammen, dieser Artikel eine Grundtonnote mit M. Beides bedeutet einen Akkordknopf. So verlangen der C–F–A-Stapel mit F M im Blatt und das einzelne F mit M hier beide F-Dur. Auch die notierten Bassoktaven unterscheiden sich; gleiche beide Versionen anhand von Grundtonnamen und Reihenangaben ab.

Ausgeschriebenes Arbeitsblatt / kompakter Artikel: Beide Takte verlangen dieselben zwei Knöpfe, F-Grundbass und F-Dur. Der C–F–A-Stapel des Blattes hat F als harmonischen Grundton, obwohl C sein tiefster notierter Akkordton ist. Das kompakte F mit M wählt denselben Akkordknopf. Gleiche über die verschiedenen notierten Oktaven hinweg Grundtonnamen und Reihenangaben ab.
Sprich zuerst alle acht Adressen und zeige dabei auf die „viertaktige Zeile des Arbeitsblatts“. Zeige danach ohne Puls auf ihre Planpositionen. Ergänze erst dann stetiges Zählen. Lass die rechte Hand aus dieser Übung heraus, damit du bemerken kannst, ob die Bassseite den gedruckten Anforderungen folgt.

Lies pro Viertelschlag eine Spalte. Die Spur „Bass held“ endet beim Beginn von „Chord held“; der Akkord endet auf dem ersten Schlag des nächsten Takts. Bei diesem ersten Lesen überlappen Bass und Akkord nicht. Löse G-Dur nach Schlag 2 von Takt 4 an der Schlussgrenze. Die Spuren beschreiben Dauern, keinen bestimmten Balgdruck und keine bestimmte Begleitartikulation.
Das Raster zeigt, warum der Grundtonwechsel nur die halbe Aufgabe ist. Wähle am Anfang von Takt 3 F-Grundbass; bleibe auf Schlag 2 in der F-Familie, wähle aber die Durreihe. Wählst du F-Dur auf 1, hast du zwar die neue Familie, aber die falsche Aufgabe gefunden.
Übe die Grenze von Takt 2 zu 3 mit „C-Dur, F-Grundbass, F-Dur“. Lies dann wieder die vollständigen Takte. Lies entsprechend „F-Dur, G-Grundbass, G-Dur“ über die nächste Grenze. Das sind Ausschnitte des gegebenen Wegs, keine neuen Begleitmuster oder Anweisungen für eine bestimmte Fingerbewegung.
Ist der reine Durweg klar, isoliere einen Vergleich mit gleichem Grundton: ein Takt C-Grundbass–C-Dur, dann ein Takt C-Grundbass–c-Moll. Die Bassanforderung bleibt C; nur die Akkordreihe im zweiten Takt ändert sich. Das „Stradella-Arbeitsblatt“ isoliert ebenfalls das Geschlecht, indem C-Dur zwei Schläge und dann c-Moll zwei Schläge gehalten wird. Unsere Variante unten setzt vor jeden Akkord den unveränderten C-Bass.

Ein gesonderter Vergleich ergänzt vor jedem Geschlecht denselben C-Grundbass: C-Bass–C-Dur, dann C-Bass–c-Moll. Nur das letzte Ereignis ändert die Akkordreihe. Das Blatt isoliert denselben Wechsel mit zweischlägigen Dur- und Mollakkorden; diese Artikelvariante ergänzt unveränderte Bassanforderungen. Trenne den Vergleich vom obigen viertaktigen Durweg.
Füge die Mollwahl nicht in den ursprünglichen viertaktigen Weg ein, außer du führst bewusst den Vergleich aus. Lies jedes Mal das gedruckte Geschlecht. Eine nützliche Kontrolle nennt Konstantes und Verändertes: Im zweitaktigen Vergleich bleiben Familie und Schlagpositionen gleich, das Akkordgeschlecht ändert sich beim letzten Ereignis.
7. Den Papierweg mit deinem Akkordeon abgleichen
Bringe den „gedruckten Knopfplan“ zu deiner Lehrkraft. Findet gemeinsam C-Grundbass, seine Dur- und Mollknöpfe, dann F- und G-Familie. Halte die Balg- und Körperrichtungsangaben sichtbar. Ein auf dem Ständer gedrehtes Diagramm kann eine richtige Beziehung wie die entgegengesetzte Bewegung aussehen lassen.

Diese vergrößerten Ausschnitte aus dem „Stradella-Arbeitsblatt“ zeigen den orientierten Plan und den ausgeschriebenen viertaktigen Weg. Das verlinkte vollständige Blatt enthält außerdem C-Dur-/c-Moll-Bilder, einen Vergleich gehaltener Akkorde und einen Mini-Lösungsschlüssel für E zu Es. Lies Grundtonnamen und Reihenangaben, wenn du seine ausgeschriebenen Akkorde mit den kompakten Artikelbeispielen abgleichst.
Lass deine Lehrkraft den Fingersatz wählen und prüfen, ob jede geforderte Position bequem ist. Dieser Artikel schreibt weder Fingernummern noch Gurteinstellungen oder Balgdruck vor. Unterbricht körperliche Koordination das Lesen, kehre zum Zeigen und Sprechen zurück, während deine Lehrkraft den Instrumententeil vormacht. Genaues Lesen bleibt ein nützlicher Fortschritt.
Geht ein Versuch schief, finde die erste Abweichung. War die Grundtonfamilie, die Reihe oder das Timing falsch? „G-Dur statt F-Dur“ deutet auf einen Familienfehler. „C-Grundbass statt C-Dur“ bezeichnet einen Reihenfehler. „F-Dur vor seinem zweiten Schlag“ bezeichnet einen Timingfehler, auch wenn der Ort stimmte.

Diagnostiziere ein konkretes Ereignis statt grundlos neu zu beginnen. F-Dur statt G-Dur ändert die Familie, C-Bass statt C-Dur die Reihe; ein richtiger Akkord auf falschem Schlag ändert das Timing. Benenne die erste Abweichung, zeige die beabsichtigte Adresse und lies die umliegenden Ereignisse vor dem nächsten Instrumentenversuch erneut.
Die Korrektur unten isoliert einen Reihenfehler. Gemeint ist C-Grundbass, dann C-Dur, doch das linke Beispiel wiederholt den Grundbass. Beide Ereignisse heißen C und treffen die richtigen Schläge. Die fehlende M-Auswahl ist das Problem. Zeige vor dem Wiederholen die korrigierte zweite Adresse.
Mache eine kurze Übenotiz, statt den ganzen Versuch als gut oder schlecht zu bewerten. Etwa: „Takt 3, Schlag 1: F-Dur gewählt; F-Grundbass gebraucht.“ Das enthält Ort, beobachtete Wahl und prüfbare Korrektur. Lies beim nächsten Versuch vom Ende von Takt 2 durch Takt 3 und prüfe, ob genau dieses Ereignis korrigiert ist.

Fehler: C-Grundbass auf beiden Schlägen. Korrektur: C-Grundbass auf 1, C-Dur auf 2. Nur die Reihe des zweiten Ereignisses ändert sich.
Das Ziel ist erreicht, wenn benannte Familie, gewählte Reihe und notierter Schlag übereinstimmen. Prüfe Loslassen ebenso wie Anfänge: Der letzte Akkord muss nach seinem Schlag enden.

Nutze auf jeder Stufe dieselben vier Takte. Misslingt ein Ereignis, nenne Takt, Schlag, Familie und Reihe und übe es mit dem vorigen und folgenden Ereignis.
Behalte diese Erklärung bei deiner nächsten Aufgabe. Eine Tissimo-Lehrkraft kann den Plan mit deinem Instrument abgleichen und im Live-Unterricht zuhören, wie du die gegebenen Bass- und Akkordanforderungen abwechselst. Bitte um eine konkrete Korrektur — Familie, Reihe oder Timing —, bevor du eine Melodie oder einen größeren Bassfeldbereich ergänzt.
Kostenlose Arbeitsblätter zu dieser Lektion
- Stradella: Basston oder Akkordknopf? — orientierter F/C/G-Plan, C-Bass- und Akkordbilder, viertaktiger Weg und Dur-Moll-Vergleich bei gleichem Grundton.
- Der Quintenzirkel — warum F und G C benachbart sind; verwende für körperliche Richtungen den Instrumentenplan.
- Dur und Moll: Zwei Farben des Zuhauses — C–E–G und C–Es–G in Notation und Tastaturbildern vergleichen.
- Die Hauptakkorde: I, IV und V — die hier verwendeten C-, F- und G-Dur-Schreibweisen prüfen.
Quellen
- Composer’s Guide to the Piano Accordion — Robert Young McMahan, American Accordionists’ Association
- Piano Accordion Fingering Chart, Standard Bass — HOHNER
- Introduction to Triads — University of Puget Sound
- Triads — Open Music Theory
- Lead-Sheet Symbols — University of Puget Sound
- Simple Meter and Time Signatures — Open Music Theory
- American Standard Pitch Notation and Pitch Class — Open Music Theory
Diesen Artikel online lesen: https://tissimo.co/de/articles/accordion-stradella-bass-note-chord-buttons

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