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Titelbild für den Blogartikel Pauken für Anfänger: Tonhöhen- und Umstimmplan für zwei Pauken

Pauken für Anfänger: Tonhöhen- und Umstimmplan für zwei Pauken

Deine Stimme beginnt mit F und C und verlangt mitten in der Phrase D. Entscheide vor dem Griff zum Schlägel, welche Pauke welchen Ton liefert und wann die umzustimmende Pauke ihren alten Ton verlassen darf. Dieser kleine schriftliche Plan hilft dir weiterzulesen, wenn das Ensemble einsetzt.

Diese Lektion richtet sich an beginnende Schulorchester-Paukenspieler mit einem von der Lehrkraft freigegebenen, bereits eingestellten Pedalinstrument. Du verteilst F2 und C3 auf zwei Pauken, bereitest das spätere D3 auf der zweiten vor (wir nennen die Pauken A und B) und zählst eine für den Wechsel reservierte Pause durch. Lesen und Planen geht ohne Instrumente; praktisch übst du erst nach Prüfung des Plans durch die Lehrkraft.

Jede Pauke hat hier jeweils eine Stimmung. Bei Pedalpauken verändert das Pedal die Fellspannung und damit die Tonhöhe. Wechselt B von C3 zu D3, erzeugt der nächste gewöhnliche Schlag D3; C3 steht dort nicht mehr bereit. Deshalb musst du C3 bis zu seiner letzten Verwendung erhalten. Yamahas Konstruktionsleitfaden erläutert diesen Mechanismus der Tonhöhenänderung.

1. Lies die beiden Zieltonhöhen genau

Paukenstimmen verwenden häufig den Bassschlüssel und klingen wie notiert, wie Yamahas Notationsleitfaden erklärt. Benenne zunächst die Töne deiner tatsächlichen Stimme. Lies Schlüssel, Tonartvorzeichnung und geltende Versetzungszeichen, bevor du Tonname und Oktave aufschreibst. Im Spielbeispiel sind F2, C3 und D3 Stammtöne. In einer anderen Stimme könnte ein F an derselben Stelle Fis sein; übertrage die vollständige Tonhöhe in den Plan. Siehe Open Music Theory zu Tonartvorzeichnungen und Versetzungszeichen. Die Anfangsziele sind hier F2 und C3. Später folgt D3. Nenne auch die Oktavzahl: C3 und das mittlere C sind verschiedene Tonhöhen.

In der amerikanischen Standard-Tonhöhenbezeichnung ist das mittlere C als C4 bezeichnet; die Oktavzahl wechselt bei C. F2 liegt unter C3, D3 nach Tonbuchstaben direkt darüber. Die Zahlen bezeichnen Register, keine Paukengrößen oder Pedalstellungen. Schreibe sie zunächst daneben, bis die Notenpositionen vertraut sind.

Im 4/4 bedeutet die obere 4 vier Zählzeiten je Takt, die untere macht die Viertelnote zur Zählzeit. Eine Halbe dauert zwei davon, eine Ganze vier. Zähle in Pausen weiter.

Bassschlüssel, 4/4: ganze Noten F2, C3 und D3 in drei aufeinanderfolgenden Takten, Tonbezeichnungen darunter.

F2 liegt unter dem System, C3 im zweiten Zwischenraum und D3 auf der Mittellinie. Anfangs braucht man F2 und C3; D3 ist das spätere Ziel von Pauke B.

Zur Auffrischung bietet das Blatt „Bassschlüssel und Klaviersystem“ Bezugspunkte für Linien und Zwischenräume. Die Basslinien heißen von unten G–H–D–F–A, die Zwischenräume A–C–E–G. F2 liegt direkt unter der unteren G-Linie, C3 im zweiten Zwischenraum, D3 auf der Mittellinie. Open Music Theory über Schlüssel bestätigt diese Bezugspunkte.

Zeige ohne Spielen auf F2, C3 und jedes spätere D3. Übertrage jeweils vollständigen Tonnamen und Oktave in den Plan.

Welches Ziel liegt auf einer Linie, im Zwischenraum oder unter dem System? Antwort: D3 auf der Mittellinie, C3 im zweiten Zwischenraum, F2 darunter. Gehe von der mittleren D-Linie einen Notenschritt abwärts, um C3 von D3 zu unterscheiden. Lies den Kopf, nicht den Hals.

2. Vergleiche jedes Ziel mit den vorgegebenen Umfängen

Verwende diese Übungsbedingungen, einschließlich beider Endpunkte: Pauke A liefert F2–C3, Pauke B B2–F3. B2 entspricht hier international B♭2, also dem erniedrigten H der Oktave 2, einen Halbton unter H2. Das b verändert die Tonhöhe, nicht die Buchstabenposition im System, wie die Lektion über Versetzungszeichen erklärt. Die Lehrkraft muss die Umfänge der wirklichen Unterrichtsinstrumente prüfen, bevor du den Plan ausprobierst. Weichen sie ab, erledige die Übung auf Papier und erstelle mit ihr einen gesonderten Plan.

Bassschlüssel: Halbenpaare F2–C3 für A und B2–F3 (B♭2–F3) für B, Tonbezeichnungen darunter.

Vorgegebene Umfänge: A, F2–C3; B, B2–F3 (international B♭2–F3). Beide Grenzen zählen. Das sind Aufgabenbedingungen; die Lehrkraft muss die tatsächlichen Umfänge bestätigen.

Prüfe jedes Ziel an beiden Grenzen. F2 passt auf A und liegt unter Bs Untergrenze. C3 passt auf beide. D3 liegt über As Obergrenze und passt auf B. Daher braucht das spätere D3 unter diesen Bedingungen B. Verteile Töne nicht einfach abwechselnd, sobald sich die gedruckte Melodie ändert.

Schematische Umfangsbänder: A F2–C3, B B2–F3 (international B♭2–F3), Überschneidung bei C3.

C3 passt in beide Umfänge; D3 nur auf B. Die Umfangsprüfung kommt vor der Spielzuordnung mit festem A.

Yamahas Umfangsleitfaden erklärt, dass der nutzbare Umfang von Größe und Modell abhängt. Deshalb druckt die Aufgabe Umfänge ab, statt sie aus dem Aussehen erschließen zu lassen. Der Auswahlleitfaden unterscheidet auch Hand-, Griff- und Pedalsysteme zur Tonhöhenänderung; hier setzen wir ein freigegebenes Pedalinstrument voraus.

Ergänze nun die Planungsregel: A bleibt auf F2. Weise C3 anfangs B zu und D3 später ebenfalls B. Damit entfällt die Mehrdeutigkeit des überlappenden C3.

Prüfe die Zuordnung auf Papier. F2 auf B scheitert an dessen Untergrenze. D3 auf A scheitert an dessen Obergrenze. C3 auf A besteht die Umfangsprüfung, verletzt aber die Anweisung, A auf F2 zu lassen. Andere Umfänge und Anweisungen können andere Zuordnungen ergeben. Das Blatt „Tonhöhenplan für zwei Pauken“ verwendet dieselben Umfänge und ein festes F2 auf A und bietet Platz für die Zuordnung.

Bassschlüssel: Halbe F2 und C3, dann C3 und D3. Beschriftungen halten A auf F2 und weisen C3, dann D3 B zu.

Anfangsziele: F2 auf A, C3 auf B. Später wechselt B von C3 zu D3; A bleibt F2.

3. Prüfe den klingenden Ton, bevor du der Anzeige vertraust

Notiertes Ziel, klingende Referenz und Anzeige erfüllen verschiedene Aufgaben. Das Ziel sagt, was die Stimme braucht. Eine freigegebene Referenz lässt dich diesen Ton hören. Die Anzeige hilft, eine Pedalstellung wiederzufinden. Ein C auf der Anzeige allein bestätigt noch nicht, dass C3 klingt.

Das Yamaha-Handbuch TP8300/7300/6300/4300 beschreibt auf gedruckter Seite 23, wie Anzeigepositionen nach dem Stimmen gesetzt werden. Diese Reihenfolge verdeutlicht den Unterschied. Modelle unterscheiden sich; frage nach dem passenden Handbuch. Dies erklärt die Anzeigenfunktion, nicht das Verschieben ihrer Marken oder Einstellen des Mechanismus.

Drei Felder: Referenz – Zielton hören; Paukenklang – tatsächlich Klingendes prüfen; Anzeige – Pedalstellung erinnern.

Die Referenz liefert den beabsichtigten Klang, die Pauke den Vergleichsklang, die Anzeige erinnert an eine Pedalstellung.

Lass vor dem Einzählen zeigen, wie As F2 und Bs C3 mit einer freigegebenen Referenz verglichen werden. Bestimmt gemeinsam die Oktave. Wiederhole den Vergleich dann mit dem gelernten gewöhnlichen Spiel- und Pedalverfahren. Widersprechen sich Klang und Anzeige, sage, was du hörst und siehst.

Vergleiche zunächst ohne laufenden Puls. Melde eine Abweichung, ohne ihre Ursache zu diagnostizieren. Schrauben, Federn, Fellausgleich und Anzeigenkalibrierung gehören in den Instrumentenpflegeprozess der Lehrkraft.

In ihrem PASIC-Handout zu Paukengrundlagen betonen Tony McCutchen und Kenneth Broadway Gehörbildung und Singen und behandeln Anzeigen als Hilfen, nicht als Ersatz fürs Hören.

Bitte fern der Pauken um F2, C3 und D3 auf Klavier oder einer anderen freigegebenen Tonquelle. Beschrifte jede Referenz mit ihrer Oktave. Höre C3, pausiere und singe es in bequemer Oktave nach; höre anschließend erneut das genaue C3. Lass an der Pauke den Vergleich dieser Referenz mit Bs Klang zeigen. Sage vor dem Blick zur Anzeige, ob du Übereinstimmung hörst oder unsicher bist.

4. Schreibe Anfangsplan und Erinnerung ans nächste Ziel

Der Anfangsplan braucht nur zwei Einträge: A = F2; B = C3. Neben den späteren Wechsel schreibst du B: C3 → D3. A bleibt F2. Setze die Erinnerung sichtbar vor den neuen Ton; nur „D“ unter dem ersten D3 gibt keine Vorwarnung.

Zwei beschriftete Kreise: A, F2 zu F2; B, C3 zu D3. Darunter Anfangszustand und Zustand nach Takt 4.

A bleibt F2, während B C3 zu D3 ändert. Übertrage die Beschriftung auf deine eigene Aufstellungsskizze; die Kreise schreiben keine Anordnung der Pauken vor.

Prüfe den Plan an den ersten zwei Takten unten. Takt 1 verwendet A, dann B. Takt 2 beginnt auf B, enthält eine Viertelpause, dann A. Paukenbuchstaben zeigen verfügbare Tonhöhen, nicht die schlagende Hand. Frage gesondert nach Händen und Klangerzeugung.

Bassschlüssel, 4/4. Takt 1: Halbe F2 und C3. Takt 2: Viertel C3, Viertelpause, Halbe F2. Anfangsplan A = F2, B = C3.

Takt 1 verwendet A, dann B. Takt 2 B auf 1, Pause auf 2, A auf 3. Der Plan bleibt unverändert.

Lies das Blatt „Tonhöhenplan für zwei Pauken“ vor dem Spielen seiner Stimme. Prüfe die Umfangskästen, finde F2/C3/D3 im Basssystem und verfolge Bs Wechsel. Ein Plan hilft nur, wenn er Anfangs- und späteren Zielen entspricht.

Ruft der Dirigent einen Anfangstakt auf, prüfe den Stimmzustand vor dem Einzählen. „Ab Takt 5“ heißt A auf F2 und B schon auf D3; du spielst Takt 4 nicht zur Vorbereitung durch. „Noch einmal von vorn“ heißt B vor dem Anfang zurück auf C3. Notiere beide Zustände so klar, dass eine Probenunterbrechung kein Raten verursacht.

5. Suche vom nächsten neuen Ton rückwärts

Finde das erste D3 unserer Stimme: Takt 5, Zählzeit 3. Bis dahin braucht B den neuen Ton. Suche rückwärts das letzte C3: Takt 3, Zählzeit 3, als Halbe bis Taktende. Vor diesem C3 umzustimmen würde einen noch benötigten Ton entfernen.

Bassschlüssel, nummerierte Takte 3–4: Halbe F2 und C3, dann Ganztaktpause mit B: C3 zu D3.

Bewahre C3 bis Ende Takt 3. Die Pause der gesamten Stimme in Takt 4 folgt Bs letztem alten Ziel und liegt vor dem neuen.

Takt 4 ist das mögliche ganztaktige Zeitfenster. Zähle „1, 2, 3, 4“ durch. Das Blatt „Die Pausenfamilie“ unterscheidet Ganztaktpausen von kürzeren: Der Ganzpausenblock hängt unter einer Linie, der Halbpausenblock sitzt darauf. Hier füllt die Ganztaktpause alle vier Zählzeiten des 4/4.

Bassschlüssel, 4/4: Viertel C3, Viertelpause, Halbe F2; dann Ganztaktpause.

Links: Viertelpause auf 2. Rechts: Ganztaktpause über vier Zählzeiten im 4/4. Die frühere Viertelpause eignet sich nicht, da B in Takt 3 noch C3 braucht.

Prüfe drei Dinge: Das Fenster muss nach der letzten alten Verwendung, vor der ersten neuen liegen und im gewählten Tempo praktisch sein. Eine Pause anderswo scheitert am Zeitplan, selbst wenn sie lang ist.

Wähle hier und in den Begleitfragen eine ganztaktige Pause der gesamten Stimme. Andere Musik kann andere Lücken der umzustimmenden Pauke bieten; die Gesamtstimmenpause ist hier Aufgabenbedingung.

Die Viertelpause in Takt 2 zeigt es: B hat C3 schon gespielt, braucht es aber später noch in Takt 3. Frühes Umstimmen auf D3 würde einen zusätzlichen Rückwechsel zu C3 und nochmals D3 erfordern. Unser einfacher Plan vermeidet diesen Umweg, indem er das Ende des alten Ziels abwartet. Lies vorwärts und rückwärts, bevor du eine vielversprechende Stille akzeptierst. Auch eine richtig platzierte Pause braucht das Urteil der Lehrkraft zu Bedienung, Kontrolle, Zählen und Einsatzvorbereitung.

Drei Fenstertests: Nach Ende des alten Tons; Vor Beginn des neuen; Mit der Lehrkraft im beabsichtigten Tempo nutzbar.

Prüfe erst die Lage, dann die praktische Dauer des Fensters. Zähle während Wechsel und Tonprüfung weiter.

„Tempo und Metronom“ erklärt die Zahl der Schläge pro Minute. Bei Viertel = 60 dauern vier Viertelschläge vier Sekunden, bei 120 zwei. Der Notenraum bleibt gleich, die Uhrzeitdauer nicht. Keine Zahl garantiert, dass Anfänger in diesem Intervall zuverlässig umstimmen und prüfen können.

Die Übung „Umstimmfenster“ verlangt sechs Zielbeschriftungen, Paukeneinteilung bei festem A auf F2 und das späteste Ganztaktfenster in zwei achttaktigen Stimmen. „Späteste“ macht die schriftliche Antwort eindeutig; für eine Aufführung kann die Lehrkraft ein früheres verfügbares Fenster mit mehr anschließender Vorbereitung vorziehen.

6. Probe die originale achttaktige Stimme

Isoliere zuerst Takte 4–5. Zähle die ganze Pause, dann F2 auf 1 und D3 auf 3 in Takt 5. A liefert F2; B muss zum Einsatz schon D3 haben. Denke nicht erst beim D3-Notenkopf an den Wechsel.

Bassschlüssel, nummerierte Takte 4–5: Ganztaktpause mit B: C3 zu D3, dann A F2 als Halbe und B D3 als Halbe, B auf 3 bereit.

Unser Anfängerplan reserviert nur die vier Schläge von Takt 4, wenn die gesamte Stimme pausiert. B selbst hat sechs Schläge vom Ende seines C3 bis zum D3-Einsatz, weil A auf 1–2 von Takt 5 allein spielt. Ob davon zusätzliche Zeit nutzbar ist, entscheidet die Lehrkraft gesondert für die Ausführung.

Verfolge im Raster A und B getrennt durch die Pause und die ersten zwei Schläge danach.

Viertelraster der Takte 3–5 mit getrennten A/B-Spuren: A F2 in Takt 3 auf 1–2, B C3 auf 3–4, beide pausieren in Takt 4, A F2 in Takt 5 auf 1–2, B D3 auf 3–4. Takt 4 ist als geplanter Wechsel und Prüfung geklammert; Bs Einsatz markiert Takt 5 auf 3.

Bs letztes C3 belegt 3–4 von Takt 3. Unser Plan reserviert Takt 4 zum Wechseln und Prüfen. A setzt Takt 5 auf 1 wieder ein, B auf 3.

Lesen, dann ohne Spielen zählen

Benenne jeden Ton der Takte 1–4 und sprich jede Pause. Zähle dann vier Schläge je Takt und zeige auf die Einsätze. Die ersten drei Takte brauchen C3 auf B; Takt 4 hat keine Anschläge. Verfolge die Wechselnotiz während der Pause bei fortlaufender Zählung. Wiederhole, bis du ohne Zusatzschlag bei Takt 5 landest.

Folge der kommentierten achttaktigen Stimme unten. Die Wechselnotiz steht über Takt 4, vor Bs D3-Einsatz auf 3 in Takt 5.

Vollständige originale achttaktige Bassstimme in zwei Systemen, nummeriert 1–8. Jeder Anschlag trägt Paukenbuchstabe und Tonname. Anfang A F2, B C3. Takt 4 trägt B: C3 zu D3; erstes D3 mit B bereit: Takt 5, Schlag 3.

Vollständige Übungsstimme. A bleibt F2; B liefert C3 bis einschließlich Takt 3 und D3 in 5–7. Folge den nummerierten Takten durch die Wechselnotiz, jeweils vier Schläge. Stelle B vor einer Wiederholung ab Takt 1 auf C3 zurück.

Verfolge die vier Pausenschläge mit Bleistift. Sage das nächste Ereignis: „F2 zwei Schläge, dann D3“. Lass einen anderen Start, etwa Takt 3, ansagen und erkläre die benötigten Anfangstöne.

Lies nun Takte 5–8. B bleibt D3, ohne Rückkehr zu C3 darin. Takt 6 spiegelt den Rhythmus von 2, D3 statt C3. Takt 7 hat zwei Viertel und eine Halbe, Takt 8 endet auf ganzem F2. Prüfe, dass Rhythmusänderung nicht den Paukenplan ändert.

Mit der Lehrkraft das Instrument hinzunehmen

Probe den freigegebenen Wechsel zuerst ohne Puls, dann Takte 3–5 bei handhabbarem Puls. Verlierst du beim Prüfen die Stelle, halte an und trenne die Aufgaben erneut. Langsameres Proben hilft; heimliches Verlängern einer Pause lehrt einen anderen Rhythmus. Nutze „Tempo und Metronom“, um den Versuchspuls ausdrücklich festzuhalten.

Acht Taktfelder für B: C3 in 1–3, Wechsel in 4, D3 in 5–7, Strich in 8.

B braucht C3 in 1–3 und D3 in 5–7. Takt 4 ist der geplante Wechsel; der Strich in 8 bedeutet keinen B-Anschlag.

Spiele erst die ganze Phrase, wenn der kurze Übergang funktioniert. Die Lehrkraft soll Zieltonhöhen hören und dein Bleiben im Puls beobachten. Scheitert ein Durchgang, finde die erste Fehlentscheidung. Falscher Tonname: System neu lesen. Richtiges Ziel auf falscher Pauke: Plan prüfen. Früher Wechsel: letzte alte Verwendung suchen. Später Einsatz: Pause zählen und praktisches Fenster mit der Lehrkraft prüfen. Korrigiere den konkreten Schritt und versuche erst den kurzen Übergang, dann alle acht Takte.

Die Begleitblätter haben eigene Stimmen und synthetische Klavierhörbeispiele. Ihre Rhythmen unterscheiden sich von der originalen achttaktigen Artikelstimme; folge beim Hören jeweils dem eigenen Notentext. Die Aufnahmen zeigen Tonhöhe und notierten Rhythmus, nicht akustischen Paukenklang oder körperliche Technik.

7. Den Plan prüfen, dann übertragen

Erkläre der Lehrkraft anhand der kommentierten Stimme vier Dinge: bestätigte Unterrichtsumfänge, Anfangsplan, Bs nächstes Ziel, mögliche Pause mit folgendem Einsatz. Frage, ob das Fenster beim wirklichen Ensembletempo funktioniert. Beschreibe ehrlich: vielleicht weitergezählt, aber Hilfe bei D3 benötigt, oder D3 geprüft, aber Einsatz verpasst. Der Plan muss Tonprüfung und Rückkehr in die Musik enthalten. Geht beides nicht rechtzeitig, überarbeite ihn vor dem Aufführungsdurchlauf gemeinsam.

Prüffelder: Plan – A F2 und B C3, dann D3; Ablauf – Wechsel Takt 4, Einsatz Takt 5 auf 3; Prüfen – Töne prüfen, dann im Takt proben.

Prüfe Plan, Ablauf und Klang vor dem Durchgang. Start bei Takt 5 verlangt B schon auf D3, Neustart bei 1 C3.

Nutze für eine neue Papierprüfung die vier Takte unten. B braucht C3 in 1 und D3 in 4; 2 und 3 sind ganze Pausentakte. Finde die späteste Ganztaktpause nach Ende des alten und vor Beginn des neuen Ziels. Zähle vor dem Lesen der Antwort.

Bassschlüssel, 4/4: ganzes C3 in Takt 1, Ganztaktpausen in 2 und 3, ganzes D3 in 4.

Gesonderte Viertaktfrage: B braucht C3 in Takt 1 und D3 in 4. Finde die späteste Ganztaktpause dazwischen und zähle ihre Viertelschläge.

Antwort: Takt 3 mit vier Schlägen. Takt 2 liegt ebenfalls richtig, aber früher.

Die späteste Pause ist die Übungsantwort; für die Aufführung kann die Lehrkraft eine frühere zulässige wählen. Decke im Blatt „Finde das Pauken-Umstimmfenster“ den kopfstehenden Lösungsschlüssel ab, bis du Töne benannt, Pauken zugeordnet und das Fenster markiert hast.

Halte den Papierplan in seinem Rahmen. Die Lehrkraft prüft Instrumente und zeigt das Spielverfahren; mechanische Einstellungen brauchen das passende Handbuch und geeignete Aufsicht. Du kannst eine Unterrichtsstunde buchen, um Notenlesen und Vorbereitung zu erarbeiten. Bringe Stimme, Paukenumfänge und Ensembletempo für ein konkretes Gespräch mit.

Kostenlose Arbeitsblätter zur Lektion

Quellen

Diesen Artikel online lesen: https://tissimo.co/de/articles/timpani-pitch-and-retuning-plan

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